Monat: Juni 2015

Merk würdig

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Seltsamer  Hund – als ab er lebendig wäre.

Strange dog-sculpture, watch those eyes.

P. von der Beck

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Endlich: Muttersprache

Ist das wieder nur ein kurzzeitiges Phänomen oder ändert sich etwas? Künstler nutzen ihrer Muttersprache, Sie singen, dichten und drücken sich aus – auf deutsch. Und sie haben Erfolg.

Nie habe ich verstanden, warum das früher nicht in dem Maße geschah. Musiker und Musikhörer, mit denen ich sprach, sagten mir, dass sie sich einfach besser auf Englisch ausdrücken könnten, Englisch „einfach schöner klinge und nicht diesen furchtbar harten Klang“ des Deutschen habe. Schmetterling wurde mir immer gerne als schlimmes Beispiel für übel klingende deutsche Worte präsentiert. Heute weiß ich, dass es schlicht künstlerisches Unvermögen war, gute deutsche Liedtexte zu erschaffen und so die Seele zu berühren. Und auf Englisch? Erst recht nicht: Es gibt wohl nicht viele deutsche Musiker, die vorzugsweise mit ihren englischen Liedtexten in Great Britain oder den USA brillieren oder brilliert haben.

Muttersprache – was das bedeuten kann, das zeigen Sarah Connor mit ihrem Stück Wie schön du bist oder Andreas Bourani mit Auf anderen Wegen und ganz zu schweigen von Grönemeyer mit Mensch. All die Nuancen, Anspielungen und mehr – das sind Dinge, die sicher nur Muttersprachler weitergeben oder erfahren können. Klar spielt auch die Musik – zweiffellos oft angloamerikanisch – eine gleichwertige Rolle. Aber eben die Kombination machts. Hier ensteht etwas Neues, etwas, das nicht einseitig auf einen Kulturraum fokussiert ist.

P. von der Beck

Auf Augenhöhe – At eye level

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Wer hier wohnt ist mit den Autofahrern auf der Bundeststraße immer auf Augenhöhe.

You’re always at eye level with the drivers on this motorway.

P. von der Beck